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AOK zahlt Kunststofffüllungen für Schwangere und Kinder

Seit 1. Juli dürfen Zahnärzte bei Schwangeren, Stillenden und Kindern kein Dentalamalgam mehr verwenden. Für diese Patientengruppen übernimmt die AOK jetzt die Kosten für Zahnfüllungen aus Kunststoff.

Mädchen beim Zahnarzt – Getty Images 588491605 © Westend61

Amalgam-Verbot für Kinder, Schwangere und Stillende

Seit dem 1. Juli darf Dentalamalgam nicht mehr für die zahnärztliche Behandlung von Milchzähnen sowie von Kindern unter 15 Jahren, Schwangeren und stillenden Müttern verwendet werden – es sei denn, der Zahnarzt erachtet eine solche Behandlung wegen der spezifischen medizinischen Erfordernisse bei dem jeweiligen Patienten als zwingend notwendig. 

AOK übernimmt die Kosten für Zahnfüllungen aus Kunststoff

Als Alternative zum Dentalamalgam kommen Kunststofffüllungen (auch Kompositfüllungen genannt) infrage. Die Kosten dafür trägt die AOK. Damit die Leistung komplett über die Krankenkasse abgerechnet werden kann, wurde die bereits bestehende Sonderregelung für Allergiker erweitert und die entsprechende Abrechnungsziffer angepasst. Patienten mit einer nachgewiesenen Amalgam-Allergie oder einer schweren Niereninsuffizienz erhielten schon vorher Kunststofffüllungen im Seitenzahnbereich, ohne dazuzahlen zu müssen.

Hinweis: Sie können die neuen Leistungen nicht für den Austausch intakter Amalgamfüllungen beanspruchen.

EU-Quecksilberverordnung

Grundlage für das Amalgam-Verbot ist die neue EU-Quecksilberverordnung. Sie wurde 2017 vom Europäischen Parlament beschlossen und setzt die sogenannte Minimata-Konvention um. Das Abkommen, das über 90 Staaten unterzeichnet haben (darunter Deutschland sowie die Europäische Union), soll die Verwendung von Quecksilber weltweit drastisch verringern. Der geplante Ausstieg hat hauptsächlich ökologische Gründe.

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